Mobiles Büro – mobil sein lässt keinen Spielraum fürs Vergessen

mobile Gadgets

Als SAP Consultant ist eine meiner beruflichen Herausforderungen, dauernd unterwegs zu sein. Und selbst wenn ich dann mal in der Zentrale in Saarbrücken sitze, kann ich mir dort einfach einen Schreibtisch aussuchen. Ihr seht ich bin eigentlich immer unterwegs.

Mobilität bedeutet für mich Freiheit

Dieses Nomadentum stellt an mein Büro, wenn ich es überhaupt so nennen darf, besondere Anforderungen.

Für mich sind 2 Dinge unheimlich wichtig: nichts vergessen und wirklich nichts vergessen!

Wenn ich mich 600 Kilometer von Zuhause befinde, gibt es wenig Spielraum für Fehler. Und wenn ich mich zum Beispiel nicht auf das Kundensystem aufschalten kann, weil ich keinen Ethernet Adapter dabei habe, ist das nicht nur schlecht. Das ist für mich eine Katastrophe! Denn wenn ich nicht auf das System komme, kann ich auch keine erbrachte Leistung an meinen Kunden abrechnen.

Einfach viel Neues lernen und neue Technik ausprobieren

Aber ich nehme diese Herausforderung gerne an, weil ich dadurch immer wieder Neues lernen und neue Tools ausprobieren darf. Ich versuche nämlich möglichst wenige Gimix mitzuschleppen, die ich aber auf mehrere Arten nutzen kann.

Bevor ich mich jetzt ans Aufzählen meiner Tools mache, möchte ich mich noch schnell bei Peer bedanken für diese wirklich tolle und inspirierende Technik Blogparade.

Grid – IT:

Ich fange mal mit was Untechnischen an. 😉 Aber das Teil hält mein ganzes technische Equipment zusammen, also seid bei dem Punkt etwas großzügig, bei der Auslegung, Technik ja nein.

Ehrlich gesagt, kann ich gar nicht verstehen, wie ich das früher geschafft habe, ohne einen Grid it in meinen Taschen Ordnung zu halten. Ich glaube früher habe ich mir Taschen gekauft mit vielen weiteren Taschen, in denen ich dann mein Zeug soweit wie möglich geordnet und verstaut habe. Dank des Grid-its brauche ich das heute nichtmehr. Mit Hilfe der vielen Gummis kann man hier die verschiedensten Dinge befestigen. Somit hat man alles an einem Ort. Ein Griff und das Chaos ist perfekt! Wenn ihr die Probleme kennt, dann schaut einfach hier mal vorbei.

WLAN – Ethernet Adapter:

In der heutigen Welt von WLAN schaut mich natürlich jeder ungläubisch fragend an. – Wieso schleppst du noch einen Ethernet Adapter mit dir rum? – Leider sieht die Realität mit WLAN nicht immer so rosig aus, wie man sich das vorstellt. Beispiel, viele Hotels haben nur einen zentralen WLAN Hotspot, aber wenn man ein Zimmer am anderen Ende des Hotels bekommt, ist das mit der Netzabdenkung meist ein Problem. Sprich – es ist WLAN da – aber leider nicht für den mit dem weitesten Zimmer. Und blöderweise habe ich hier immer Glück! 🙁

Der Adapter hat aber noch zwei weitere wichtige Funktionen. Erstens – es ist ein WLAN Reapter bzw. mobiler WLAN Verstärker. Wie gesagt, oben genannter Fall tritt ein, dann habe ich manchmal Glück und auf dem Flur ist das Signal noch einigermassen vorhanden. Dann lege ich den WLAN Adapter hinter die Tür und kann dann mit gewissen Geschwindigkeitseinbussen, trotzdem surfen.

Und die dritte und für mich meist genutzte Funktion ist, als Zusatzakku für mein ganzes portables Spielzeug. Laden über Micro USB Anschluss kann man über den zusätzlichen USB Anschluss alle so zu versorgenden Strombezieher laden.

Einfach klasse das Teil, kann ich jedem dienstlichen Nomaden empfehlen.

geile Bluetooth Kopfhörer mit Pulsmesser – Jabra Kopfhörer:

Ich habe wie bereits erwähnt keinen eigenen Schreibtisch. Bei meinen Kunden bin ich meist in irgendwelchen Großraumbüros mit vielen Mitarbeitern untergebracht.

Das bedeutet leider viele Nebengeräusche, die mich von meiner Arbeit ablenken. Aus diesem Grund habe ich ein Abo bei focus@will und mit dem Jabra Kopfhörer, die jegliches Geräusch schlucken. Mit dieser Kombination habe ich die optimale Lösung mich auch in lauter Umgebung bestens auf meine Arbeit zu konzentrieren.

Ein weiterer Vorteil dieses Kopfhörers ist, das man ihn mit mehreren Geräten verbinden kann. Somit kann ich ihn ohne Probleme im lauten Großraumbüro mit meinem Macbook verbinden und beim Sport ganz einfach mit einem Iphone.

Außerdem hat der Jabra Pulse, wie der Name es bereits vermuten lässt, einen eingebauten Pulsmesser. Somit spare ich mir einen extra Brustgurt mitzunehmen fürs frühmorgendliche Laufen. Wieder was gespart. Weitere Infos zu dem Teil gibt es hier.

super Bluetooth Headset – Voyager Legend Plantronics

Zusätzlich zu meinen Kopfhören habe ich dann noch eine Bluetooth Freisprecheinrichtung für mein Handy dabei. – Warum noch eine Freisprecheinrichtung? – werdet ihr fragen. Ich könnte ja auch die Jabra Kopfhörer nehmen. Die haben schließlich auch ein eingebautes Mikrophone. – Ja das stimmt, allerdings ist die Sprachqualität leider nicht so gut, wie die vom Jabra und gerade bei telefonischen Meetings mit mehreren Leuten ist die Sprachqualität das A und O. Super flexible und super schnell mit dem Iphone verbunden, intuitive Bedienung und Top Sprachqualität – was will man mehr? Mit praktischer Ladehülle findet ihr das Teil hier.

eine wirklich dichte Wasserflasche

Und auch zum Abschluss ein eher umtechnisches aber in meinen Augen umso wichtigeres Thema. Das Thema Getränke, sei es auf der Zugfahrt oder auch beim Kunden, ist immer wieder ein Problem. Aus diesem Grund habe ich eigentlich immer selbst Getränke dabei. Voraussetzung, die Flasche ist wirklich dicht, damit meinem technischen Equipment nichts passiert. Denn wie die meisten von euch wissen, ist Wasserschaden eins der Dinge für den die meisten Versicherungen nichts bezahlen.
Ich hoffe das du das ein oder andere Gimick in meiner Liste gefunden hast, das du noch nicht gekannt hast. Und das – wesentlich wichtiger – dir eine Mehrwert bringt. Ich würde mich über Feedback oder Fragen zu den von mir gemachten Punkten freuen. Oder habt ihr Tools fürs dienstliche Nomadentum? Dann einfach in den Kommentaren aufführen.

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by worker

2 thoughts on “Mobiles Büro – mobil sein lässt keinen Spielraum fürs Vergessen

  1. Alex says:

    Bei der Wasserflasche setze ich seit letztem Jahr auf „Emil die Flasche“! 😀
    Und zum Grid-It, das stand ja auch beim Adventskalender mal auf dem Menü. Wurde das eigentlich verspielt? 😉
    Danke jedenfalls für deine Einblicke hier. Heute gibt es im übrigen vielleicht auch einen interessanten Artikel bei mir für dich. Wobei es sein kann, dass du die beiden Apple-Tipps bereits befolgst! 🙂
    Angenehme Woche.

    • worker says:

      Hallo Alex,

      „Emil die Flasche“ kannte ich noch gar nicht? Werde ich mir auf jeden Fall mal anschauen.

      Und ja die Grid-its wurden wegen dem Homepageabsturz später als gewünscht ausgespielt. Leider habe ich von der dritten Gewinnerin bis heute noch keine Antwort bekommen. Aber die beiden anderen sind angekommen! 😉

      Gruß
      Matthias

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